Hans-Jürgen Moos - Bürgermeister für Meckesheim und Mönchzell

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger –

wie Sie wissen, habe ich im Vorfeld der Kommunalwahl meine erneute Kandidatur als Bürgermeister von meinem Rückhalt bei Ihnen abhängig gemacht, ablesbar am Wahlergebnis zur Gemeinderatswahl. Dort haben Sie mich mit der höchsten Stimmenzahl ausgestattet, die es jemals bei dieser Wahl gab (2.157) – Sie haben mich sozusagen nominiert.

Ich lebe hier. Viele von Ihnen kennen die Moos’sche Mühle als Ort der Begegnung und haben hier bereits gesellige, unbeschwerte Stunden im Grünen verbracht, kennen mich und meine Lebens- und somit auch Arbeitsweise.

Ich betreibe keinen Personenkult, sondern stelle mich in den Dienst der Bürgerschaft – aus Liebe zu unserer Gemeinde. Sie alle sind zusammen der Arbeitgeber eines Bürgermeisters, das sollte man nie vergessen.

Ich bitte Sie um Ihr Vertrauen,
um Ihre Stimme als klares Votum!

Ihr Hans-Jürgen Moos

Hans-Jürgen Moos – eine Rhein-Neckar-Biographie

Geboren am 4. Mai in Wiesloch, aufgewachsen in Edingen und Sandhausen, wohnhaft in Sinsheim, Bammental und seit 2015 im Mühlweg 3 in Meckesheim.

Römisch-katholisch getauft, ledig 3 erwachsene Kinder, Diplom- Betriebswirt und ehemaliger Controller und Qualitätsmanager in der Frankfurter Konzernzentrale der Deutschen Bank, Inhaber der EventLocation Moos’sche Mühle.

Erfahrung u.a. als Bürgermeister 2000 – 2016, Vorsitz in Verbänden und Kreisrat (1999 – 2004, 2009 – 2014) und Landes-Vize der SPD Baden-Württemberg (1999 – 2005), Gemeinderat und „Stimmenkönig“ 2019; fleißiger Blutspender (über 130 Spenden), Esel- und Katzenfan, Schönwetter-Biker; Mitglied in zahlreichen lokalen und überregionalen Vereinen – u.a. DRK, LEADER Kraichgau, Hospizdienst Elsenztal, MKV, TCM, Vorstandsmitglied bei Asylkreis, SFZ Musikzug und SPD-Ortsverein.

Presseerklärung zum Beginn der Bewerbungsfrist für die Bürgermeisterwahl Meckesheim

Ich werde seit mehr als einem Jahr fast täglich und mannigfaltig von Mitbürgerinnen und Mitbürgern angesprochen und gebeten, nach der knappen Abwahl 2016 diesmal unbedingt wieder als Bürgermeister zur Verfügung zu stehen. Dazu hat sich eine lose Formation „Vorgänger zum Nachfolger!“   gegründet. Viele wünschen sich neue (bzw. frühere!) Dynamik nicht nur bei den Gewerbeansiedlungen und seriöse Lösungen bei Dauerbrennern wie Bahnunterführung und Auwiesenhalle, sondern vor allem ein anderes Finanzgebaren und einen anderen Stil an der Rathaus-Spitze.

Ich sage dazu seit Jahr und Tag dasselbe – man mag mir nachsehen, dass ich mit der Demokratie samt Diskrepanz zwischen Stimmungen und Wahlergebnissen bereits seit über 30 Jahren so meine Erfahrungen machen durfte: Da wir dieses Jahr direkt vor der Bürgermeisterwahl eine Gemeinderatswahl haben, ergibt sich die Möglichkeit für alle, die sich tatsächlich eine zentrale Rolle des 2019er Stimmenkönigs am Ratstisch und im Rathaus wünschen, dies mit ihrer Wahl am 9. Juni glasklar zum Ausdruck zu bringen. Zahlen sind objektiver als Gespräche (so dankbar ich für jedes Feedback bin!) und werden mir bei entsprechendem Ergebnis Auftrag zur Kandidatur sein.

Ich war sehr gerne 16 Jahre lang leidenschaftlich Bürgermeister für Meckesheim und Mönchzell und bin weiter sehr motiviert, habe 1.000 Ideen. Allerdings hat mich das Meckesheimer und Mönchzeller Wahlvolk 2016 das Fürchten gelehrt, abgesehen davon, dass ich sicher auch Fehler gemacht habe. Dies sitzt bei mir durchaus tief, von daher ist eine Kandidatur nicht trivial und eben nicht dergestalt wie es mir einige Leute suggerieren „ich hätte doch nichts zu verlieren“. Ich beabsichtige weder eine Spaßkandidatur noch eine zur Sicherung irgendwelcher Pfründe. Ich werde es tatsächlich aus Liebe zu unserer Gemeinde tun, da ich ihre Infrastruktur und Zukunftsaussichten faszinierend finde und viele Jahre zu deren positiver Entwicklung beitragen durfte. Ich lebe seit knapp 10 Jahren hier und kenne unsere Kommune aus dem Effeff. Manches bereits von mir erarbeitetes Konzept wurde zwischenzeitlich realisiert, aber es bedarf neuer Impulse, mutiger Ideen und kreativer Schritte, wenn wir den Vorsprung halten und ausbauen wollen!

Kurzum - ich kandidiere wieder als Bürgermeister, wenn die Bürgerschaft das wünscht.

Ich bin bereit – und vorbereitet. Die zur Zeit den Amtsinhaber noch tragende Mehrheit im Gemeinderat hat nach der Kommunalwahl am 9. Juni mit dem 7. Juli das engstmögliche Zeitfenster bestimmt, obwohl es andere Terminoptionen gegeben hätte (siehe Mauer). Ich warte also nicht ab, sondern konzentriere mich zunächst auf die Gemeinde-, Kreistags- und Europawahl in gut 6 Wochen.

Bis dahin tritt die Bürgermeisterwahl noch in den Hintergrund, danach verbleiben 4 Wochen mit dem absoluten Fokus auf die entscheidende Weichenstellung an der Spitze des Rathauses: Ich stelle mich dieser Herausforderung unter Einhaltung der erst am 10. Juni endenden Bewerbungsfrist. Das ist sportlich, aber ich bin ja eineinhalb Jahre jünger als der aktuelle Amtsinhaber.

 

Hans-Jürgen Moos
28. April 2024